Methoden Wissensmanagement

Tastatur mit Schloss; Quelle: Fotolia/PiChris
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Zu den in der Praxis erfolgreichen Lösungen, Methoden und Techniken für Wissensmanagement zählen:

Blogs, Wikis 

Web 2.0-Technologien, die es mehreren Nutzern in einem Forum ermöglichen, eigene Inhalte zu erstellen und gemeinsam zu verändern.

Communities of Practice

Eine Gruppe von Personen, die untereinander ihr Wissen zu einem bestimmten Fachgebiet austauscht. Dies kann persönlich geschehen oder auch virtuell, egal ob innerhalb eines Unternehmens oder unternehmensübergreifend.

Debriefing (Lessons Learned, Erfahrungsberichte) 

Positive und negative Erfahrungen bei der Umsetzung eines Projektes werden ausgetauscht und dokumentiert. Die gewonnenen Erkenntnisse können bei der Umsetzung zukünftiger Projekte zu Rate gezogen werden.

Gelbe Seiten (Expertenverzeichnisse) 

Es werden Personen mit ihren Kompetenzen, Erfahrungen und Kontaktdaten aufgelistet. Dabei wird deutlich, wer über welches Wissen verfügt. Die Suche nach Experten wird damit deutlich erleichtert.

Kompetenzmanagement 

Kompetenzen von Mitarbeitern werden aufgeschlüsselt und transparent gemacht. Daran ausgerichtet können Wissensziele des Mitarbeiters analysiert und mit Unternehmenszielen in Einklang gebracht werden.

Kreativitätstechniken 

Es stehen verschiedenen Techniken zur Verfügung, neue Ideen und Lösungen zu einer Thematik oder einem Problem zu entwickeln.

Mikroartikel 

Individuelle Lernerfahrungen werden in kurzer Form dokumentiert und publiziert. Ein Mikroartikel umfasst maximal eine Seite und behandelt in pointierter Form ein zentrales Problem.

Portale 

Bereitstellung von Informationen und Suchfunktionen im Intranet oder Internet mit Hilfe der Integration verschiedener Anwendungen, Prozesse und Dienste. Strukturierter Zugang für eine Vielzahl von Nutzern.

Selbsterklärende Ordnerstruktur (Strukturierung von Laufwerken/Dateibenennung)

Sie erleichtert die Ablage, die Nutzung sowie das Suchen von Dokumenten innerhalb großer, gewachsener Dateibestände, ohne zusätzliche IT-Systeme wie DMS, Suchmaschinen etc. einsetzen zu müssen.

Suchmaschinen 

Hilfsmittel, um nach Dokumenten und Datenbeständen aufgrund eines oder mehrerer Suchbegriffe zu suchen. Die Dokumente können sich auf einzelnen Computern, im Intranet oder Internet befinden.

TOP-Werkzeuge für das Handwerk

Im Rahmen des Projekts ZEUPRO im Handwerk haben sich folgende Werkzeuge bewährt.

Wissensbilanz

Die Wissensbilanz ist ein strategisches Managementinstrument, das hilft, immaterielle Vermögenswerte eines Unternehmens zu bewerten und eine entsprechende Wissensstrategie für das Unternehmen herzuleiten.

Wissenslandkarten (Wissenskarten)

Grafisch wird dargestellt, wer in welchem Umfang in einem Unternehmen über welches Wissen verfügt. Gleichzeitig kann auch visualisiert werden, wie und wo bestimmtes Wissen gespeichert ist. Es gibt je nach Zielsetzung mehrere Varianten von Wissenskarten.

Wissensmarktplatz

Der Wissensmarkt motiviert Mitarbeiter zum aktiven Wissensmanagement. Im Rahmen einer Gruppenveranstaltung wird auf dynamische und spielerische Weise die Kommunikation, Interaktion und Information über Wissensmanagement sowie dessen Ziele und Instrumente gefördert.

Methoden zur Wissensbewahrung

Methodengestützter Wissenstransfer von Experten zu ihren Nachfolgern. Ein Ansatz zur Wissenssicherung beim Ausscheiden von Mitarbeitern.

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