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Pressemitteilung
6.9.2017

Praxiserprobt von Anfang an: SmartLive entwickelt innovative Smart-Home-Lösungen im Living Lab

 

 

Digitale Technologien sollen uns unterstützen, Arbeit und Alltag effizienter zu gestalten und das Leben zu erleichtern. Dies gilt auch für das intelligente Zuhause. Doch bevor das eigene Zuhause mitdenkt und wie selbstverständlich auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner eingeht, muss zuerst die passende Smart-Home-Lösung gefunden und im Anschluss in den eigenen vier Wänden installiert und konfiguriert werden. Dies ist immer noch mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden und kann fast nur von Experten durchgeführt werden. Das Forschungsprojekt SmartLive hat sich zum Ziel gesetzt, diese Hürden abzubauen und innovative, für jeden Nutzer einfach zu installierende Smart-Home-Lösungen zu entwerfen. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Forschungsprojekt SmartLive präsentierte heute auf seiner Abschlussveranstaltung in Berlin die Ergebnisse seiner dreijährigen Forschungsarbeiten. 

SmartLive hat in einer Studie mit Testhaushalten in Siegen und Oldenburg, sogenannten Living Labs, die Nutzung von Smart Home im Alltag untersucht und Einstiegshürden für Endverbraucher identifiziert. Nicht die Technik stand im Vordergrund der Untersuchungen, sondern die Bedürfnisse des Endnutzers. In einer realitätsnahen Umgebung konnten im ständigen und intensiven Austausch zwischen Endkunde, Unternehmen und Wissenschaftlern Schwachstellen bestehender Smart-Home-Systeme identifiziert und neue Lösungsansätze entwickelt werden.

Das erarbeitete "Shop & Play"-Konzept vereinfacht Auswahl und Installation von Smart-Home-Systemen durch eine kundenindividuelle Vorkonfiguration schon während des Kaufs. Das Dashboard-Tool open.DASH wiederum zeigt Nutzern die von ihrer Smart-Home-Lösung generierten Daten individualisierbar an. Um das Smart Home mit dem intelligenten Stromnetz, dem Smart Grid, zu verbinden, wurde die  Steuerbox entwickelt. Sie erlaubt Netzbetreibern, basierend auf Daten zu Stromproduktion und Energieverbrauch, einzelne Geräte bedarfsabhängig zu steuern. 

Aus dem Projekt ist die Initiative "habitat Netzwerk - Smart Home Services" hervorgegangen. Der Zusammenschluss von Unternehmen und Forschungseinrichtungen entwickelt nachhaltige Lösungsansätze für ein neues Smart-Home-Nutzungserlebnis. Um eine intuitive Bedienbarkeit der Lösungen zu garantieren, werden die Bedürfnisse der Nutzer mithilfe der Living-Labs-Methode frühzeitig miteinbezogen.

Dr. Franz Büllingen, Leiter der Mittelstand-Digital-Begleitforschung, lobte das Projekt und hob den Mehrwert für kleine und mittelständische Unternehmen hervor: "Das Projekt hat bewiesen, dass Living Labs nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch in der Wirtschaft eine praktikable Innovationsmethode sein können. Die im Projekt entwickelten Ansätze und Demonstratoren wurden unter Einbeziehung der Endkunden entwickelt und zeigen neue Wege auf, die bislang im Markt fehlten. Von diesem Beispiel können kleine und mittelständische Unternehmen lernen, den Endverbraucher von Anfang an in den Entwicklungsprozess miteinzubeziehen, um ihre Produkte genau an die Bedürfnisse ihrer Kunden anzupassen." 

Mittelstand-Digital - Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.

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